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Stand: 28.11.2025 Neuigkeiten

Themen Wohnen und Verkehr prägten Seniorenbürgerversammlung

Seniorenbürgerversammlung Foto Kirchmayer

Bürgermeister Thoma Lang (links) begrüßte die Seniorinnen und Senioren im Sitzungssaal des Rathauses.

Foto: Andreas Kirchmayer/ Stadt Lauf

Zur Seniorenbürgerversammlung der Stadt Lauf kamen in diesem Jahr rund 25 interessierte Lauferinnen und Laufer ins Rathaus. Bürgermeister Thomas Lang konnte außerdem den Seniorenbeauftragten Adolf Pohl, den Ehrenamtsbeauftragten Willi Helmreich sowie mehrere Stadträtinnen bei der Veranstaltung begrüßen. Diese war von der Abteilung Familie und Bildung, die auch für die Seniorinnen und Senioren zuständig ist, organisiert worden.

Willi Helmreich warb bei den Seniorinnen und Senioren dafür, sich ehrenamtlich zu betätigen. "Man kann auch im Alter noch ein bisschen was tun, man ist nicht abgeschrieben", sagte Helmreich und nannte sich selbst als Beispiel. Wer Fragen zum Ehrenamt hat, kann sich jederzeit an ihn wenden. Helmreich ist auch ehrenamtlicher Haushalts-Energieberater und macht in dieser Funktion Hausbesuche. Er kündigte das Projekt "Wohnen und Hilfe" an: Seniorinnen und Senioren, die daheim wohnen, aber deutlich mehr Platz zur Verfügung haben, als sie benötigen, können gegen eine geringe Miete aber dafür für Hilfe im Haushalt oder Garten beispielsweise junge Menschen bei sich wohnen lassen. Zunächst gibt es ein Kennenlernen, und wenn man sich sympathisch ist und sich auf die Konditionen einigen kann, wird ein Mietvertrag erstellt. "Die Chemie muss stimmen", betonte Helmreich. 

Bürgermeister Lang ergänzte, bei der Seniorenbefragung habe sich gezeigt, dass die allermeisten Menschen so lange es geht in den eigenen vier Wänden bleiben möchten. Das Modell könne dafür sorgen, dass das länger klappt, weil man z.B. Unterstützung beim Einkaufen oder Rasenmähen erhält. Die Stadt Lauf sieht sich hierbei als Vermittler. 

Der Bürgermeister sprach auch die Einkaufsmöglichkeiten in Lauf links an. Die Stadt Lauf wünscht sich einen lokalen Versorger in dem Gebäude gegenüber des Landratsamtes, das der Stadt gehört. Der Bürgermeister freute sich zudem, dass es mittlerweile einen Brötchenservice gibt, auch für Lauf links. 

Anschließend beantworteten Thomas Lang und der Seniorenbeauftragte Adolf Pohl die Fragen der Gäste, die zum Teil vorab eingesendet worden waren. Dabei ging es vor allem um Verkehrsthemen. 

Der Bürgermeister kam dabei auch auf den Unteren Marktplatz zu sprechen. Im Stadtrat sei ein Kompromiss zwischen zwei Extrempositionen gefunden worden. Denn es gebe auf der einen Seite Menschen, die sich einen komplett autofreien Marktplatz wünschen, während auf der anderen Seite manche Menschen am Liebsten die Fußgängerzone auf den Oberen Marktplatz abschaffen würden. Die Einbahnstraßenregelung in der Johannisstraße habe zu weniger Durchgangsverkehr geführt.

Adolf Pohl sprach ein Problem an, das einige ältere Menschen mittlerweile haben: Bestimmte Dinge können nur noch digital geregelt werden.  „Leute, die sich am Computer nicht auskennen, werden abgehängt“, klagte Pohl. Das sei ein generelles Problem. Willi Helmreich erwähnte, dass er Menschen im Büro von "Lauf für alle" in der Hersbrucker Straße dabei hilft, mit dem Smartphone oder Computer zurecht zu kommen. Er besucht auch Pflegeheime. Zudem gibt es VHS-Kurse.

Viele Dienste der Stadt Lauf gibt es zwar mittlerweile auch digital, man kann aber nach wie vor auch ins Rathaus kommen.