Spatenstich für den Geh- und Radweg über die Heldenwiese

Bürgermeister Thomas Lang (5. von links) gemeinsam mit Vertretern des Stadtrats, der Stadtverwaltung, des ADFC und der beteiligten Unternehmen beim symbolischen Spatenstich. Im Hintergrund erkennt man die Laufer Kunigundenschule.
Foto: Andreas Kirchmayer/ Stadt LaufWenige Tage nach dem Beginn der Arbeiten am Geh- und Radweg über die Laufer Heldenwiese fand am heutigen Montagvormittag der symbolische Spatenstich für das Bauprojekt statt. Bürgermeister Thomas Lang, Vertreter des Laufer Stadtrats und der Stadtverwaltung, der Baufirma Richard Schulz und des Planungsbüros WipflerPlan, des ADFC sowie der Laufer Polizei nahmen an dem Termin teil. Der Laufer Stadtrat hatte im Herbst 2023 beschlossen, dass ein Geh- und Radweg über die Heldenwiese als Teil des Schulwegkonzepts der Stadt Lauf entsteht. Dadurch soll die Zahl der sogenannten Elterntaxis verringert werden und der Schulweg für Kinder und Jugendliche aus Heuchling und Umgebung, die die Kunigundenschule oder das Gymnasium besuchen, soll sicherer werden. Ein anderer Teil des Schulwegkonzepts, die Fahrradstraße in der Hardtstraße, ist bereits seit Monaten umgesetzt. Zwischen der Kunigunden- und der Hardtstraße verläuft der Geh- und Radweg unmittelbar südlich der Kunigundenschule.
Der neue, drei Meter breite Geh- und Radweg wird von der Virchowstraße quer über die Heldenwiese führen, bis er auf Höhe der Kunigundenschule auf die Kunigundenstraße trifft. Dort entsteht eine Ampel, die per moderner Technik erkennt, wenn sich Radfahrer nähern, und dann automatisch auf Grün schaltet. Auch an der Simonshofer Straße wird eine solche Ampel mit Induktionsschleife errichtet. Entlang des Geh- und Radwegs entsteht eine Beleuchtung, schließlich sollen ihn die Schülerinnen und Schüler auch in den Wintermonaten nutzen, wenn es in der Früh noch dunkel ist.
Bürgermeister Thomas Lang bedankte sich im Rahmen des Spatenstichs beim Laufer Stadtrat, der das Projekt auf den Weg gebracht hatte und beim bayerischen Landtag für die Förderung. Dabei wandte er sich an Stadtratsmitglied und Landtagsabgeordneten Felix Locke, der sich besonders für die Förderung eingesetzt hatte.
Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Projekt, das insgesamt rund 1,6 Millionen Euro kostet, wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des Sonderprogramms „Radoffensive Klimaland Bayern“ gefördert.