Lauf ist eine der recyclingpapierfreundlichsten Mittelstädte Deutschlands

Lauf hat das Siegel "Recyclingpapierfreundliche Stadt" erhalten.
Die Stadt Lauf an der Pegnitz ist eine der recyclingpapierfreundlichsten Mittelstädte Deutschlands. Lauf erreichte im Papieratlas-Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) gemeinsam mit Landshut den siebten Platz. Die „Recyclingpapierfreundlichste Mittelstadt“ 2026 ist Tübingen. Die 114 teilnehmenden Groß- und Mittelstädte konnten die durchschnittliche Recyclingpapierquote auf über 91 Prozent steigern.
Viele Prozesse bei der Stadtverwaltung Lauf erfolgen mittlerweile rein digital. Dadurch konnte der Papierverbrauch deutlich reduziert werden. Dennoch kann aufgrund von Pflichtaufgaben nicht völlig auf den Einsatz von Papier verzichtet werden.
Lauf nutzt in der Verwaltung konsequent zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Stadt im vergangenen Jahr eine Einsparung von über 175.000 Liter Wasser und mehr als 39.600 Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 1400 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von elf Drei-Personen-Haushalten decken.
Marc Gebauer, Sprecher der IPR, würdigt die Leistung: „Bei der nachhaltigen Papierbeschaffung nimmt die Stadt Lauf an der Pegnitz eine Vorreiterrolle ein. Der Einsatz von Blauer-Engel-Papier erzielt spürbare ökologische Effekte und dient als inspirierendes Best-Practice-Beispiel für alle Kommunen.“
Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. Die Wettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider.
