„Auf den Spuren der Hochwasserkatastrophe von 1909“
Rundgang mit den Laufer Altstadtfreunden
Am 9. Februar 1909 wurde Lauf von einer verheerenden Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Die Pegnitz trat nach starken Niederschlägen und Schneeschmelze über die Ufer und richtete in der Stadt schwere Schäden an. Häuser wurden überflutet, Brücken beschädigt und das öffentliche Leben kam zeitweise zum Erliegen.
Wie sich das Ganze ereignet hat, erzählen die Laufer Altstadtfreunde im Rahmen ihrer neuen Reihe „Lauf kennenlernen“ bei einem rund eineinhalbstündigen Stadtrundgang.
Entlang ausgewählter Stationen im Stadtgebiet wird gezeigt, wo das Hochwasser damals besonders gewütet hat, welche Spuren davon bis heute zu sehen sind und welche Folgen das Ereignis für die Stadtentwicklung, den Hochwasserschutz und das kollektive Gedächtnis Laufs hatte.
Historische Fotografien, zeitgenössische Berichte und Erläuterungen machen die Ereignisse von 1909 anschaulich. Gleichzeitig wird der Blick auf heutige Hochwasserschutzmaßnahmen gelenkt und die Frage gestellt, welche Lehren aus der Katastrophe bis in die Gegenwart wirken.
Der Rundgang richtet sich an historisch Interessierte ebenso wie an Bürgerinnen und Bürger, die Lauf aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchten. Er verbindet Stadtgeschichte, Alltagsleben und Umweltgeschichte zu einem eindrucksvollen Gang durch Vergangenheit und Gegenwart.
Treffpunkt ist vor der Schleifmühle Reichel, Höllgasse 17. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden für die Arbeit der Altstadtfreunde werden aber gerne entgegengenommen.
