Glückwünsche für Veronika und Dieter Zölfel

Bürgermeister Thomas Lang gratulierte dem Ehepaar Zölfel zur Eisernen Hochzeit.
Foto: Katrin HillerEhepaar feierte Eiserne Hochzeit
Zwei ehemalige Mitarbeiter der Stadt Lauf konnten kürzlich ein ganz besonderes Ehejubiläum feiern: Veronika und Dieter Zölfel sind seit 65 Jahren miteinander verheiratet. Auch Bürgermeister Thomas Lang besuchte das Paar – und wurde von den Jubilaren prompt zum Weißwurstfrühstück eingeladen.
Veronika Zölfel stammt aus Neuhaus an der Pegnitz und kam im Alter von 17 Jahren mit ihren Großeltern, bei denen sie aufgewachsen ist, nach Rupprechtstegen. Sie erlernte den Beruf der Schirmmacherin und arbeitete später in einer Polsterfabrik in Neunkirchen am Sand – dort lernte sie Ende der 1950er Jahre ihren späteren Mann kennen. „Bei einem Faschingsball hat es gefunkt“, erinnert sich das Paar.
Dieter Zölfel, dessen Wurzeln in Schlesien liegen, ist gelernter Kaufmann. Nach beruflichen Stationen in einem Schnaittacher Betrieb und in Neunkirchen führte ihn sein Weg schließlich zur Stadt Lauf. Er war 30 Jahre lang im Personalamt tätig. Darüber hinaus engagierte er sich mehr als 25 Jahre im Personalrat, davon 14 Jahre als dessen Vorsitzender.
Auch Veronika Zölfel und Tochter Dagmar hatten inzwischen ihre berufliche Heimat in Lauf gefunden. Die Familie zog daraufhin von Schnaittach in die Pegnitzstadt, wo Veronika 21 Jahre lang im Glockengießer Alten- und Pflegeheim arbeitete.
Die enge Verbundenheit des Paars mit Lauf zeigte sich nicht nur im Beruf, sondern auch im jahrzehntelangen Engagement für die städtische Fußballmannschaft, die Dieter Zölfel vor einigen Jahren zum Ehrenpräsidenten ernannte. Als Hauptinitiator, langjähriger Manager und Präsident organisierte er unter anderem die Freundschaftsspiele zwischen Lauf und Tirschenreuth – mit viel Herzblut und tatkräftiger Unterstützung seiner Frau, die nicht nur jahrelang die Trikots der Laufer Mannschaft wusch, sondern stets auch bei den Spielen dabei war. Noch heute gehören die beiden zu den treuen Gästen der Freundschaftsspiele und der gemütlichen Runden danach.
Geselligkeit spielte im Hause Zölfel auch ansonsten eine große Rolle. Nach Betriebsausflügen der Stadt Lauf traf man sich nicht selten noch im Partykeller der Familie zum Leberwurstbrot. Ehemalige Kolleginnen und Kollegen erinnern sich ebenso gerne an die Grillfeiern im Garten der Zölfels.
Natürlich habe man nicht nur gute, sondern auch schlechte Zeiten erlebt, so das Paar. „Aber wir haben immer zusammengehalten und sind miteinander durch dick und dünn gegangen“.
